Transparenz im Social Media | Werbung auf Instagram und im Blog

Anzeige* | Werbung* | Affiliate-Link*

Was bedeutet das alles eigentlich und wie setze ich diese Bezeichnungen im Blog und auf Instagram richtig um? Was sollte ich als Leser wissen um zu verstehen, ob mein Lieblingsinfluencer oder Blogger fair mit mir umgeht?

Jeder hat seinen Weg, mehr oder weniger korrekt und transparent, gefunden. Aus diesem Grund würde ich Euch gerne einmal zeigen wie ich Werbung und Affiliate-Marketing übersichtlich für Euch kenntlich mache.

Wie es seinen Anfang nahm

Dieses Thema hat schon seit Jahren einen wichtigen Platz auf meinen Social Media Kanälen. Einige wenige andere und ich waren die ersten Influencer,aus der Familienblogger-Welt, die Werbung korrekt auf Instagram und im Blog gekennzeichnet haben. Dieser Appell wurde mir immer wieder negativ ausgelegt – Viele große Influencer haben mich aufgrund meiner Worte sogar beleidigt und blockiert. So ist das eben, getroffene Hunde bellen. Dauerwerbesendung ist keine korrekte Bezeichnung und spiegelt keine Anerkennung gegenüber den Lesern wider.

Erst seitdem die ersten Influencer und Blogger aufgrund von Schleichwerbung abgemahnt wurden, zogen endlich alle ,mehr oder wenig, nach.

Umsetzung von Werbung auf Instagram

Werbung und Anzeige muss vor dem Text stehen, damit der Leser die Chance hat sofort mit dem Lesen abzubrechen. Das gilt im Blog und auf Instagram gleichermaßen. Man darf die Worte Anzeige oder Werbung auch in den ersten drei Zeilen schreiben. Für mich erschließt sich der Sinn dahinter nicht und aus dem Grund ist mein erstes Wort immer Anzeige, wenn es sich um eine handelt.

Genauso verhält es sich mit der Bezeichnung Affiliate-Link. Entweder gibt man am Anfang des Textes oder der Story klar erkenntlich an, dass es sich um einen Provisions-Link oder Code handelt, oder man markiert im Blog jeden einzelnen Link. Dies tue ich jedoch nicht. Wenn oben im Text Affiliate-Link steht reicht das meiner Meinung nach völlig aus.

Wo sollten die Bezeichnungen in den Stories stehen? Ganz klar oben! Nicht unten in eine Ecke gequetscht oder links hinter dem Namen versteckt. Ganz besonders schön sind auch Markierungen in der Farbe des Bildes oder extrem klein – Da hilft nicht mal mehr eine Lupe! Das hat nichts mit Transparenz zu tun und gilt, in den genannten Fällen, nur der Absicherung. Ich schreibe immer klar und deutlich, in der Originalgröße rechts ganz oben, ob es sich um Werbung, eine Markierung oder ein Affilite-Link handelt.

Wann sollte man einen Beitrag als Werbung markieren? Sobald ein Ort oder ein weiteres Profil (egal ob Unternehmen oder Person) markiert wurde. Warum? Weil es die Reichweite der anderen Person stärkt, sie mehr Abverkäufe hat oder einen Follower Zuwachs erhält.

Kleine Legende der Werbung auf Instagram und im Blog

Anzeige* | Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt, das Produkt und eine finanzielle Vergütung sind geflossen oder es wurde nur eine Bezahlung abgemacht.

Eine der drei Möglichkeiten bringe ich mit der Bezeichnung Anzeige* in Verbindung. Sie kommt auf Instagram und im Blog vor.

Anzeige* | Markierung | Das Produkt habe ich mir selbst gekauft oder ich markiere eine Person, die ich empfehlen kann. Es ist weder Geld noch sind Produkte geflossen. Diese Bezeichnung nutze ich ausschließlich auf Instagram.

Affiliate-Link* | Solltet Ihr auf den Link klicken und über ihn bestellen bekomme ich eine Provision. Genauso sieht es mit Codes aus, die ich mit Affiliate-Link* markiere. Entweder bekomme ich einen gewissen Prozentsatz der Kaufsumme als Provision gutgeschrieben oder erhalte eine feste Summe als Dankeschön. Affiliate-Links nur als Werbung zu kennzeichnen ist irreführend, da dem Leser nicht bewusst ist, dass man für den Kauf mit Provision vergütet wird. Diese Markierung nutze ich im Blog und auf Instagram.

Beispiel RINGANA: Die Produkte habe ich selbst gekauft und erhalte über den Link eine Vergütung.

Beispiel HelloFresh: Die Zusammenarbeit ist es Werbung (da kostenlos erhalten plus Vergütung) und Affiliate-Link, da ich für jeden Verkauf eine Provision erhalte.

ANZEIGEN UND AFFILIATE-LINKS MÜSSEN AUS RECHTLICHER SICHT IMMER GEKENNZEICHNET WERDEN!

Abgeschlossene Verträge und Werbung

Natürlich zeige ich auch immer mal wieder Dinge in den Stories, im Blog oder auf Bildern, die ich schon vor einigen Jahren über eine Kooperation von einem Kunden erhalten habe. Diese Kooperationen sind beendet und ich bin nicht verpflichtet die Kunden weiterhin zu markieren. Dies tue ich nur in äußerst seltenen Fällen und nur, wenn ich sehr eng mit dem Kunden zusammenarbeite oder ich das Produkt noch einmal positiv hervorheben möchte.

Leider wird das weitere Markieren nach Ablauf des Vertrags, durch die Bezeichnungen markiert oder unbeauftragt, sehr oft missbraucht. Wenn ich für einen Kinderwagen einen Post auf Instagram mit dem Kunden abspreche und darüber hinaus den Wagen weiterhin verlinke, ist es immer noch Werbung. Der Wagen ist immer noch ein PR Sample auch wenn kein Vertrag mehr besteht. Diese Bezeichnungen werden gerne genutzt, um den Kunden wieder auf sich aufmerksam zu machen und/oder den Beitrag nicht als „richtige“ Werbung zu markieren. Kurz gesagt: Irreführend.

Zusammenarbeit seit über einem Jahr beendet. Trotzdem noch einmal verlinkt, da ich den Wagen und das Unternehmen sehr mag.

Welche Bezeichnungen für mich keinen Sinn ergeben

Werbung in eigener Sache | Kurz gesagt Affiliate-Link (eigenes Buch oder Network Marketing ) oder Anzeige (eigener Shop, der verlinkt wird).

Anzeige / Werbung | Unbezahlt oder bezahlt | Es ist immer Werbung, egal ob Geld geflossen ist oder nicht. Für mich gibt es keinen Unterschied.


Wie steht Ihr zu dem Thema? Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipps wie ich noch transparenter Arbeiten kann.