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Laura / 12.07.2017 / Familienleben / Family / Schwangerschaft / UNSER ALLTAG
      

HAPPY NEWS | Wenn der Babywunsch endlich in Erfüllung geht

         

Juhu, endlich kann ich die freudige Nachricht mit Euch teilen – wir erwarten im Januar unser zweites Kind. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie sehr wir uns freuen, denn der Weg war lang und beschwerlich. Unzählige Ovulations- und Schwangerschaftstest, Mönchspfeffer- und Folsäuretabletten haben ich auf diesem Weg begleitet. Aber fangen wir von ganz von vorne an.

 

Mein Weg

Anfang 2016 haben wir das erste mal über ein zweites Kind nachgedacht und im April haben wir mit der Planung richtig gestartet. Wäre ich sofort schwanger geworden, wäre dieses Baby im Januar 2017 gekommen. Voller Vorfreude habe ich damals schon die ersten mal den Hashtag #teambaby2017 genutzt. Leider wurde aus diesem Wunsch nichts. Jedesmal kam die Frage auf, wie lange es bei Aric gedauert hat. Ich kann es Euch sagen, Aric ist beim ersten Versuch entstanden.

Sommerende 2016 habe ich meinen Frauenarzt aufgesucht und nach Rat gefragt. Nach kurzer Zeit wurde das Problem festgestellt: das Stillen. Durch das häufige Stillen war mein Zyklus sehr unregelmäßig und ich wusste nie wann und ob ich überhaupt einen Eisprung hatte. Leider kam Abstillen für mich nicht in Frage, Aric brauchte das Stillen noch viel zu sehr. Mein Arzt schreib mir ein Mönchspfefferpräparat auf und ich holte es mir brav bei der Apotheke ab.

Leider wurde mein Zyklus trotzdem nicht regelmäßig und wisst Ihr was am Ende meine Rettung war? Es muss Ende 2016/ Anfang 2017 gewesen sein. Ich habe auf Instagram nach Tipps gefragt und eine Dame (deren Name mir gerade nicht einfällt – Vielen lieben Dank!) empfahl mir Cassanovum Tabletten die sie über Amazon gekauft hat. Amazon? Tabletten? Ernsthaft? Ich habe einfach mal nachgeguckt und die Bewertungen waren unglaublich. Also was hat man zu verlieren? Ich habe die Tabletten bestellt, eingenommen und meine ersten Erfolge verbucht. Dann kam Anfang 2017 noch das Ava Zyklusarmband hinzu, um dem Traum einer Schwangerschaft näher zu rücken.

 

Endlich positiv

Ihr wollt gar nicht wissen, wie viele Schwangerschaftstest ich insgesamt gemacht habe – unzählige. Dann kam der Tag der Tage. Es war der 17. Mai und ich wollte gerade mit Aric in die Wanne springen. Im Augenwinkel sah ich die günstigen Schwangerschaftstests von Amazon, welche ich schon wie verrückt verbraucht hatte. Ein paar waren noch übrig und ich dachte: „Ach mach mal einen.“. Ich hatte öfters Schmerzen beim Stillen und dies ist ja an Anzeichen für eine Schwangerschaft, glauben konnte ich es trotzdem nicht. Z W E I, ZWEI – Striche? Ich konnte es kaum glauben. Zum Glück hatte ich noch einen hochwertigen Marken-Test zu Hause. Dieser war auch positiv. Überwältigt habe sofort meinen Mann angerufen – der Entbindungstermin stand zunächst auch fest: Es sollte der 17. Januar 2018 werden. Ein Januarkind, so wie ich.

Meine Tipps

1. Das Stillen reduzieren

Leichter gesagt als getan. Für uns kam es lange nicht in Frage – Aric brauchte das Stillen sehr und für mich stand fest, dass Aric entscheidet wann unsere Stillbeziehung ein Ende findet. Nachdem die ersten Backenzähne durch gebrochen waren, fiel ihm nicht nur das Schlafen besser, sondern er brauchte nachts so gut wie nicht mehr gestillt zu werden. Ein erster Anfang.

 

2. Cassanovum Tabletten

Die Tabletten waren der nächste Schritt. Bereits nach dem zweiten Zyklus war ich überrascht: von 56 Tagen auf 38 Tage. Für mich ein großer Erfolg, denn in der gesamten Zeit in der ich schwanger werden wollte hat sich mein Zyklus vielleicht um ein paar Tage verbessert oder verschlechtert, jedoch gab es nie so eine Verbesserung.

 

3. Ava Zyklusarmband

Ovulationstests wurden nie meine Freunde und aus dem Grund war ich mehr als angetan von dem Ava Armband. Es hat mir ganz genau angezeigt, wann ich wirklich am fruchtbarsten war.

 

Insgesamt hat jeder meiner Tipps seinen Teil dazu beigetragen. Das weniger Stillen, dann die dreimonatige Einnahme der Cassanovum Tabletten und das Ava Zyklusarmband, welches ich wirklich nur 1 1/2 Zyklen tragen musste.

 

Änderung des Entbindungstermins

Da mein Zyklus so durcheinander war und jeder Entbindungsterminrechner mit 30 Tagen rechnet, wurde das Baby während des Ultraschalls gemessen und ein anderer Entbindungstermin aufgrund der Größe berechnet. Bei der ersten Berechnung würde mit dem 21. Januar gerechnet, bei dieser Berechnung wurde jedoch nicht die Größe des Babys sondern die der Fruchthöhle als Bemessung herangezogen. Bei der zweiten Untersuchung konnte endlich das Baby gemessen werden und der Entbindungstermin stand nun fest: Wir erwarten unser Kind am 23. Januar 2018.

 

Ein Update

Gefühlswelt

Zum Glück hatte ich komplett vergessen, wie es ist schwanger zu sein. Als ich den positiven Test in der Hand hielt, ging es mir ausgezeichnet – ich hätte Bäume ausreißen können. Kurz darauf hatte ich mit Kreislaufproblemen, Migräne und Übelkeit zu kämpfen. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich viel mehr auf mich achten muss: Nach einem heißen Sommertag hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Sonnenstich. Wirklich nicht schön, ich habe mich schrecklich gefühlt. Übergeben muss ich mich eh nie, leider hatte ich entweder keinen Hunger oder wollte unbedingt die ungesundesten Nahrungsmittel zu mir nehmen die es gibt. Glaubt mir, ich verabscheue normalerweise Tiefkühlpizza, nun kann ich ohne Pause „Die Ofenfrische“ essen.

Ab der 10./11. Schwangerschaftswoche ging es ganz langsam bergauf.

Gewichtszunahme

Gestartet bin ich mit 63 kg/64 kg, nun steht die Waage am morgen auf 65 kg. Ich bin zufrieden, mit Aric bin ich damals mit 72 kg ins Rennen gegangen. Ich hoffe, dass ich in dieser Schwangerschaft nicht die 80 kg Grenze knacke. Bei der Geburt von Aric habe ich 92 kg auf die Waage gebracht.

Jedoch sieht man den Bauch dieses Mal viel schneller und ich musste meine erste Schwangerschafts-Jeans bereits in der 10. Schwangerschaftswoche tragen.

Neues und Altes

Für das Baby habe ich bis jetzt noch nichts gekauft. Ich warte noch auf das Geschlecht und dann werden Arics schöne, alte Kleidung gewaschen und für Baby 2 einsortiert. Zum Glück habe ich von Aric sehr viel neutrales aufgehoben und wer mich kennt weiß, dass nebenbei immer mal wieder besonders schöne neutrale Stücke den Weg in meinen Warenkorb gefunden haben.

Für mich habe ich ein paar hübsche Kleider von Asos bestellt und eine neue Mama-Jeans von H&M.

Schwanger Stillen

Der Anfang war wirklich sehr schmerzhaft aber langsam wird es immer besser. Aric trinkt nur noch sehr wenig Brust – am liebsten trinkt er morgens. Abends zum Schlafen wird das Stillen so gut wie gar nicht mehr gebraucht. Ein wenig tut es schon im Herzen weh, zack, die Stillzeit ist fast vorbei. Mal sehen wie lange das Stillen mich in der Schwangerschaft noch begleitet. Muttermilch habe ich auf jedenfall nicht mehr so viel.

Schwanger mit einem Kleinkind

Mal mehr mal weniger anstrengend. Manchmal gibt es Tage, da bin ich mehr als ausgepowert und Aric will ununterbrochen spielen und ich soll am besten fünf Gerichte gleichzeitig kochen, damit er überhaupt etwas isst. Aber es gibt auch Tage, an denen er sich selbst beschäftigt und spielt. Ich bin gespannt wie es mit einem richtigen Dickbauch wird.

 

Mehr über uns könnt Ihr auf Instagram erfahren <3

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7 Gedanken zu „HAPPY NEWS | Wenn der Babywunsch endlich in Erfüllung geht“

  1. Katja sagt:

    Ach wie schön! Da ist das lang gewünschte Baby! Ich freue mich wahnsinnig doll für Euch! Genieß es!

  2. Ivy sagt:

    Ich freue mich so so SO! sehr für euch! <3 Ein bisschen kommen gerade die Gefühle meines ersten positiven Schwangerschaftstest hoch, weil es bei und auch nicht direkt mit dem Schwanger werden köappte und die zwei Striche in dem Moment die Welt bedeuteten. Ich würdedich gerade am liebsten gleich noch einmal fest drücken!

  3. Nadja Burghardt sagt:

    Erst einmal Herzlichen Glückwunsch,

    Meine Tochter war gerade 1 jahr und 6monate alt als ich positiv getestet habe. Ich habe das komplette erste Drittel der schwangerschaft verpass :O .
    Ich war sehr sehr erschrocken als beim ersten ultraschal schon so ein kleines perfecte baby sah.
    Meine Ärtzin sagte mir das ich mir gedanken über das abstillen machen sollte (meine Tochter brauchte es noch) weil erstens bald die Milch versiegen wird. das heißt meine Tochter könnte dadurch frustriert werden und das stillen kann auch zu wehen animieren.
    Ich dachte mir da nur (info ich mag ärzte nicht) ja ja ich lass die Entscheidung meine Kleinen Maus über wann sie so weit ist.

    So und nun kam der Tag, wo ich einfach nur müde war und die Burstwarze einfach nur brannte ich hätte amliebsten alles weg geworfen was in irgendeiner art und weiß sie berührte. Und das andocken meiner kleinen ich habe fast geheult. Das habe ich 1 tag und 1 nacht ausgehalten und dann kamm in mir die stimme:“es reicht! Ich kann das so nicht mehr, es schmerzt mich es stresst mich, ich will nicht mehr“
    muss dazu sagen meine kleine ist sehr empatisch, heißt wenn ich nur irgendwie scheiße drauf bin spielgelt sie das sofort aber *5 heißt sie schlief nicht mehr bei stillen ein sondern drehte auf weil ich verkrampfte.
    Also habe ich an den morgen als sie wieder andockte und ich vor schmerzen den gedanken hatte es wirklich beschlossen das wir abstillen. Sie hat die brust nicht mehr bekommen. sie hat eh nur noch abend und nachts und ab und zu mal morgens genuckelt.
    Den ersten abend hat sie gemeckert und geweint. Konnte ichsehr gut verstehen und habe sie getröstet und anders in schlaf gewickt. nachtss weinte sie da leider noch 2 mal aber ich habe geduldig gewartet und getröstet. aber die brust hat sich nicht bekommen ich habe hier wasser als ersatz angeboten(sie trinkt keine andere milch mag sie nicht). Nach der nacht hat sie morgend nicht mehr angedeutet und auch abend nicht mehr nach der brust gefragt. nachts ist sie einmal kurz wach geworden hatnur kurz gemeckert und lies sich wieder in den schlaf streicheln, ab da würde nie wieder nach der brust gefragt.

    Ich glaube dadurch das ich ganz klar für mich sagte jetzt reichts. konnte ich meine kleine da besser auffangen weil ich mich auf sie konzetrieren konnte und nicht auf mein schlechtes gewissen, weil ich ihr da ja jetzt was weg nehme.

    und auch weil meine kleine vom Charakter eher so das „vernümpftige“ baby war (kamikatze aktionen kenne ich von ihr nicht, dafür macht mein sohn das nun :D)

    ach ja und wieso man kein schlechtes gewissen haben muss.

    Ganz einfach. Ab da beginnt der Spagard schon zwischen den beiden Kindern, nicht umsonst lässt der körper die milch weniger werden. Und man darf sich nicht selber auf geben. Nur weil man mutter ist muss man nicht unterschmerzen leiden die nicht sein müssen, denn in dem alter in dem meine tochter war hat sich kaum noch ein nährwert vom stillen gezogen es war nur gewohnheit. und ich habe sie damit ja nicht alleine gelassen das haben wir zusammen durch gestanden.

    achja und vor diesem abstillen war in schlaf streicheln oder singen undenkbar. es war auch undenkbar das papa sie ins bett bringt. was dadurch sehr viel besser wurde, was ja auch dringend nötig war da ich ein paar tage der schwangerschaft im kh war und somit sie nicht in schlaf stillen hätte können

    ich wünsch dir noch eine schöne kugelzeit

  4. isabelle sagt:

    Herzlichen Glückwunsch!!! Das freut mich sososo sehr! Irgendwie fand ich du sahst so anders aus in letzter Zeit,irgendwie hab ichs vermutet! Wie wunderbar!

  5. Rantje sagt:

    Ich freue mich so sehr für euch! Ich wünsche dir eine wunderschöne Schwangerschaft.
    Liebe grüße!

  6. Sarah sagt:

    Hier auch nochmal alles, alles Gute! Ich freue mich für euch, dass es endlich geklappt hat ❤

  7. Oh wie schön! Ich habe lange mit euch gehofft und Daumen gedrückt! Alles Gute weiterhin in der Schwangerschaft!

          

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