Erstausstattung für das Baby – Meine Top und Flop Liste!

         

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Seit Anfang Dezember habe ich den Blogbeitrag schon in meinen Entwürfen und endlich habe ich es nach den Ostertagen geschafft ihn endlich fertig zu stellen. Ich stelle Euch nun meine Lieblinge und die unnötigsten Dinge vor, die man für die Erstausstattung benötigt. Außer den Windeleimer und das Babyphone haben wir alles (leider) bei uns stehen. Man lässt sich viel zu oft verrückt machen, mit Dingen die man angeblich benötigt. Hört bloß nicht auf Fragen, ob ihr dieses oder jenes schon gekauft habt – eigentlich braucht man nur Kleidung, Hygieneartikel wie Windeln und Spucktücher. Den Rest kann man auch locker noch nach der Geburt kaufen! Meine Lieblingsspielsachen finden Ihr unter diesem Beitrag [HIER]

BABYBETT VS. LAUFGITTER 6-ECKIG

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Das wunderschöne Babybett von Ikea haben wir uns ganz früh während der Schwangerschaft gekauft. Jedes mal als wir bei Ikea waren, war es vergriffen und wir hatten erst beim dritten mal Glück es endlich mit an die Kasse nehmen zu können. Aric hat in diesem Bett ganze zweimal gelegen – einmal bei unserer Ankunft aus dem Krankenhaus für fünf Minuten und danach auch einmal in der Nacht für kurze Zeit. Seitdem steht es bei uns in der Garage und wir werden es (dank dem lebenslangen Umtauschrecht von Ikea) die Tage zurück bringen. Anders bei dem Sechseck von Roba. Dieses Bett hat Arics Oma gekauft und es war die beste Investition von allen. Es ist groß genug zum Spielen und Toben und mit der passenden Matratze kann es super als Bett genutzt werden. Diesen Sechseckigen Laufstall lege ich jedem ans Herz.

WINDELEIMER VS. MÜLLEIMER

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Am Anfang war ich Feuer und Flamme für einen Windeleimer – nach langer Suche wurde mir ganz schwindlig aufgrund des Preises. Wenn es wenigstens nur um die Anschaffung des Windeleimers gehen würde, aber da man extra Müllbeutel dazu kaufen muss, die auch nicht gerade günstig sind habe ich mich zum Glück damals gegen diese Anschaffung entschieden. Ein ganz normaler Mülleimer reicht nämlich völlig aus. Man bringt sowieso alle zwei bis drei Tage die Mülltonne voller Windeln raus und ich persönlich empfand den Geruch nie so extrem. Der geruchsneutrale Mülleimer ist eine tolle Alternative.

SPUCKTÜCHER VS. SPUCKTÜCHER VON LÄSSIG

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Mir wurde immer gesagt, dass man nie zu viele Spucktücher besitzen kann. Da ich nicht wusste welche Marke am besten zu mir passt, habe ich damals alle schönen auf Amazon bestellt. Mein absoluter Favorit sind die Tücher von Lässig und mein Flop sind die Tücher von Sebra. Die Tücher von Sebra sind nach kurzer Zeit sehr dünn geworden und haben sich verformt. Genauso wie die restlichen anderen Marken kann ich fast alle nach 7 Monaten wegwerfen.

BABYWANNE VS. BABYEIMER

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Die Babybadewanne wurde nur einmal genutzt, danach wurde sie als Wäschekorb weiter verwendet. Der Eimer war eines der besten Geschenke die wir erhalten haben. Das Baby kann nicht unter Wasser kommen und man kann es viel besser halten. Insgesamt hatte ich mit dem Eimer ein besseres Gefühl. Da Aric jetzt zu groß für den Eimer ist, nutzen wir die Babywanne von Rotho – eine bessere Wahl als eine ganz normale Badewanne, da man dort einen klasse Einsatz für das Baby dabei hat.

WUNDSCHUTZCREME VS. WUNDSCHUTZCREME VON WELEDA

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Wir haben uns wirklich fast jede Creme gekauft oder schenken lassen, die auf dem Markt erhältlich ist. Für mich gibt es nur einen Sieger und der ist ganz klar Weleda. Die anderen Cremes haben eine zu weiche Konsistenz – eher wie eine Bodylotion. Weleda hingegen ist fest und hilft wirklich bei wunden Pos.

TRAGETUCH VS. TRAGE & STEGVERKLEINERUNG

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Das Tragetuch war einer der größten Reinfälle von allen. Am Anfang fand ich die Idee einfach klasse, doch zu gebrauchen war das Tuch nie. Holt Euch niemals so ein labbriges Tuch und gebt lieber mehr Geld für ein fest gewebtes Tuch aus – z. B. das Tragetuch von Didymos. Das Kind hat einfach keinen Halt und es verformt sich zu stark. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen wie das Baby dort oben auf dem Bild fest im Tuch sitzen kann. Wir haben vor zwei Tagen nochmal getestet (Aric ist jetzt sieben Monate alt) und es hat sich so stark verformt, dass ich es nicht mal zu Ende binden konnte. Ich persönlich bin da eher für eine Trage. Wir haben uns zur selben Zeit auch die Manduca zugelegt. Sie ist fest und bequem – aber bitte nur mit Stegverkleinerung bei kleinen Babys nutzen.

 

Außerdem bin ich ein riesen Fan einer BABYSCHAUKEL. Wenn man was zu tun hatte, konnte man Aric reinlegen und sie hat ihn geschaukelt und mit Musik bespielt. Ob es beim Baden, Putzen oder Renovieren war – Aric hat sich immer wohl gefühlt und ist oft in ihr eingeschlafen.

Am Anfang war ich gar kein Fan von einem KINDERWAGEN & dazu gehörige WANNE. Ich wollte so eine richtige Tragemutti werden. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mir diesen Kinderwagen gekauft habe. Er passt perfekt zu uns. Robust und wendig – er war sogar schon auf Wandertouren dabei. Außerdem werden einem Adapter für den MAXI COSI dazu geliefert – welchen wir auch nicht missen würden. Jedoch würde ich mich niemals mehr für einen schwarzen Kindersitz entscheiden, man sieht wirklich jeden Fleck. Einen Isofix haben wir uns damals nicht angeschafft, da Aric auch oft bei seinem Opa mitgefahren ist wenn der Papa nicht zu Hause war. Meiner Meinung auch nicht notwendig – nach kurzer Zeit hat man den Griff raus und es geht recht flott ihn anzubringen.

Da ich keine Hebamme hatte war es mir wichtig Arics Gewicht immer selbst  bestimmen zu können. Deswegen habe ich mir eine  BABYWAAGE angeschafft. Man kann sie später zu einer normalen Kinderwaage in Pandaoptik umbauen. Sogar jetzt noch wiege ich ihn alle ein bis zwei Wochen um sein Gewicht zu kontrollieren.

Ein BEIKOSTWÄRMER war für uns auch eine super Anschaffung. Das Gläschen oder eine Flasche rein gestellt und ratz fatz ist alles warm.

 

Unser absoluter Fehlkauf: ein STERILISATOR. Man kann Babyfläschchen und Schnuller auch ganz einfach mit heißen Wasser abspülen – das reicht! Man wird aufgrund dieses Gerätes so verrückt gemacht, völlig ohne Grund. Wenn man dann auch noch stillt und das Baby gar keinen Schnuller annimmt, dann war jeder Cent zu viel für dieses Gerät.

Außerdem braucht man auch kein BABYPHONE, da man das Baby durch das gesamte Haus schreien hört. Bei uns hatte es eh gar keine Verwendung, da Aric bei uns im Bett mit schläft und sich fast immer im selben Raum mit uns aufhält.

Wir haben damals ZU VIELE FLÄSCHCHEN UND SCHNULLER gekauft. Ihr bekommt so viele Schnuller und Fläschchen geschenkt, die braucht man im ganzen Leben nicht. Die einzigen die sich gelohnt haben sind die später mit Henkel – da reichen aber auch zwei bis drei. Man weiß leider vorher nie, ob ein Kind dann doch per Flasche ernährt werden muss.

Alle meinten damals, dass eine MILCHPUMPE unerlässlich ist. Ich habe sie am Anfang benutzt – und wofür? Nur um Aric in Muttermilch baden zu lassen – hat sich also auch nicht gelohnt. Dann lieber ein Rezept vom Kinderarzt geben lassen und sich eine elektrische Milchpumpe ausleihen.

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Ein Gedanke zu „Erstausstattung für das Baby – Meine Top und Flop Liste!“

  1. Judith sagt:

    Verrückt wie unterschiedlich das alles ist. Wir hatten einen boba wrap und waren unendlich zufrieden. Jetzt wird unsere kleine langsam zu schwer und im Urlaub fanden wir einen ergo Baby mit ein bisschen Stauraum auch besser.

    Unsere kleine schläft auch seit 4 Monaten in ihrem Ikea-Bett und wir brauchen tatsächlich ein Babyfon weil sie nicht schreit sondern nur knörzt ☝?️

    Die Creme von Weleda ist aber auch bei uns der Hit.

          

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