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Laura / 12.10.2017 / Erziehung / Familienleben / Family / Food
      

Abgestillt und jetzt? | Kindermilch – Unsere Alternative für Kleinkinder

         

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Wie Ihr wisst, hat Aric sich vor knapp zwei Monaten, mit fast zwei Jahren, komplett von alleine abgestillt. Doch auch jetzt im Kleinkindalter ist Milch ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung. . Warum wir uns als Eltern für Kindermilch entschieden haben? Lest selbst.

 

Muttermilch adé und jetzt?

Aric hat noch nie gut gegessen – Muttermilch war immer sein Favorit. Aus dem Grund hatte ich immer etwas Angst – was ist, wenn er sich selbst abstillt oder es durch die Schwangerschaft dazu kommt, dass meine Muttermilch versiegt? Wir haben damals sehr früh mit dem Zufüttern begonnen aber es hat nie eine Milchmahlzeit ersetzt. Richtig gegessen hat er erst, als er seine ersten Zähne bekommen hat.

Nun kam der Tag und Aric hatte zum ersten Mal die Brust komplett verweigert – mein Kind hat sich abgestillt. Ohne Probleme, schleichend aber dann doch ganz plötzlich.

Zuerst habe ich weiterhin Wasser angeboten und keine weitere Alternative. Aber mir war immer bewusst, dass ein Kind gerade in diesen ersten drei Jahren so schnell wächst, wie in seinem ganzen Leben nicht mehr. In einem Jahr feiern wir Arics dritten Geburtstag und zu dem Zeitpunkt wird er etwa doppelt so groß sein und fünfmal so viel wiegen wie bei seiner Geburt. Schon verrückt, wenn man darüber nachdenkt. Aus diesem Grund ist eine ausgewogene und altersgerechte Ernährung auch so unglaublich wichtig für das Wachstum und die Entwicklung des Kindes. Und Kindermilch kann einen wertvollen Beitrag zu einer optimalen Nährstoffzufuhr leisten.

 

Von Muttermilch zu Kindermilch: Die Umstellung

Erst einmal mussten wir uns auf die Suche nach der passenden Kindermilch machen. Die Auswahl der Kindermilch haben mich etwas aus dem Konzept gebracht. Da ich nicht wusste, was Aric am besten schmecken könnte, habe ich zu der Marke Milupa gegriffen, die ich Aric schon als Baby als Abendbrei gereicht habe.

Schnell haben wir die Kindermilch ab 2 Jahren in Arics Alltag integriert – entweder morgens zum Frühstück einen Becher warme Kindermilch, oder an heißen Tagen eine kalte Kindermilch zum Mittag oder auch zum Abendessen. Natürlich isst Aric oft ausgewogen – mit Fisch und Fleisch, Kartoffeln, Nudeln, Reis und natürlich Obst und Gemüse. Besonders wichtig ist ihm jedoch die warme Kindermilch, die ich ihm vor dem Zähneputzen und Zubettgehen gebe. Dies ist zu unserem kleinen Ritual geworden und gibt ihm ein wohliges Gefühl vor dem Schlafen gehen.

Kinder sollen täglich 300-330 ml Milch oder Milchprodukte zu sich nehmen. Damit er noch Platz für Joghurt oder Käse hat, geben wir ihm knapp 200 ml Kindermilch pro Tag.

 

Unterwegs ein toller Begleiter

Früher habe ich Aric einfach an die Brust genommen und gestillt – das geht jetzt natürlich nicht mehr. Gerade wenn wir auf Wandertouren sind, nehmen wir, neben leckeren Broten, Obst, Gemüsesticks und Wasser einfach noch Kindermilch mit. Gerade gekühlt schmeckt die Milch super lecker und Aric muss schon fast aufpassen, dass ich sie ihm nicht wegtrinke.

 

Gesunde Snacks mit Kindermilch

Kindermilch kann nach dem Anrühren genauso genutzt werden wie herkömmliche Milch. Aric bekommt sein Müsli mit Kindermilch und auch leckere Smoothies bereiten wir mit dieser zu. Mein absoluter Favorit ist aber Kindermilch-Eis. Ja, Ihr habt richtig gehört, wir stellen unser eigenes Eis mit Kindermilch und frischen Früchten her. Genauso gesund wie das Eis, welches wir im Tiefkühlregal bekommen und super schnell selbst gezaubert ist.

 

Kindermilch Ice-Pops

Zutaten:

  • Kindermilch: 4 Messlöffel Pulver und 180 ml Wasser
  • 100 g frisches Obst

Zubereitung

  • Kindermilch nach Packungsanleitung zubereiten
  • Obst abwaschen und pürieren oder klein schneiden
  • Obst und Kindermilch vermischen
  • In die Ice-Pops Behälter oder alte Joghurtbecher füllen
  • Stiele oder kleine Plastiklöffel reinstecken
  • Über Nacht ins Gefrierfach

 

Was habt Ihr euren Kleinen nach der Stillzeit zu trinken gegeben? Habt Ihr auch auf Kindermilch gewechselt, wie ich, oder gab es eine andere Alternative? Vielleicht habt Ihr ja nur Wasser gereicht? Ich freue mich über Eure Meinung.

 

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6 Gedanken zu „Abgestillt und jetzt? | Kindermilch – Unsere Alternative für Kleinkinder“

  1. Nicole sagt:

    Die Rezepte sind ja genial. Danke dafür.

    1. Laura sagt:

      Hey Nicole,

      Danke und Bitteschön <3

  2. Anne sagt:

    Hier wird leider jegliche kindermilch verweigert. Daher gibt es müsli mit normaler h-Milch und 2 Jogurts am Tag. Außerdem Banane.

  3. Julia sagt:

    Nach der Stillzeit, gab es bis zum ca 2ten Geburtstag Pre und 1er Milch und danach Kuhmilch. Kindermilch war uns nie so sympatisch und wir geben bis heute (4Jahre) Kuhmilch.

  4. Annegret sagt:

    Ich gebe meinem Sohn seitdem er 11 Monate alt ist regelmäßig Kuhmilch zu trinken, denn Kindermilch ist in ihrer Zusammensetzung unwesentlich vorteilhafter für Kinder. Die Hauptgründe dafür, warum Kindermilch besser geeignet sein soll als Kuhmilch sind der geringere Eiweißgehalt und der erhöhte Calziumanteil. Wer die Inhaltsangaben studiert merkt schnell, dass die Unterschiede gering sind, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt für mich somit nicht. Zudem bin ich der Meinung, dass zum Zweck der Allergieprävention schon früh der Kontakt mit möglichen Allergenen statt finden sollte, denn Kleinkinder und Säuglinge haben am häufigsten eine Allergie gegen Kuhmilch.

          

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